Praxisforum zum Thema AVVA Ausschreibung/Vergabe/Vertrag/Abrechnung!

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir bedanken uns für Ihren Besuch und Ihre aktiven Beiträge beim Praxisforum zum Thema AVVA Ausschreibung/Vergabe/Vertrag/Abrechnung!

An dieser Stelle dürfen wir besonders den ModeratorInnen der Gruppenarbeiten unseren Dank aussprechen:
David Mosey, Mathias Fabich, Agnes Hazay
Harald Christalon, Wilhelm Reismann, Christoph Winkler
Monika Ilg, Robert Piererfellner, Stefan Perschy

 

Roadmap Digitalisierung von Planen, Bauen und Betreiben in Österreich

Roadmap Digitalisierung von Planen, Bauen und Betreiben in Österreich

Diese Roadmap enthält Handlungsempfehlungen an die Führenden in Politik und Wirtschaft bei der Digitalisierung der Wertschöpfungskette von Bauprojekten in den Phasen des Planens, Bauens und Betreibens.

Die Handlungsempfehlungen aus Wissenschaft und Praxis stammen aus den Erfahrungen von Arbeitskreisen, Forschungsvorhaben, Pilotprojekten und vielen Fachgesprächen.

Sie stehen zur Diskussion, vor allem aber zur Umsetzung.

Bei der Anwendung von digitalen Bauprojekten wird eine hohe Sicherheit bei Kosten, Terminen und Qualitäten und eine Minimierung von Risiken erwartet. Ein möglicher Weg dorthin führt über ein digitales Lebenszyklus-Modell des Projektes, in dem die Anforderungen der Betreiber bzw. Nutzer virtuell in der Frühphase der Planung berücksichtigt werden. Parallel dazu werden ebenso in der Frühphase der Bauausführungsprozess und der Betriebsprozess optimiert.

Nachdem 70 bis 80 % der Lebenszyklus-Kosten eines Projektes in der Phase „Nutzen und Betreiben“ liegen, muss eine qualitativ hochwertige Planung von diesen Anforderungen bestimmt werden.

Der Nutzen einer digitalen Lebenszyklus-Betrachtung kommt letztendlich allen Projektbeteiligten und damit der Volkswirtschaft zu Gute.

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Das war der BAUKONGRESS 2018

Für alle, die sich fürs Bauen in all seinen Facetten interessieren, ist der von der Österreichischen Bautechnik Vereinigung (öbv) veranstaltete Baukongress in Wien seit vielen Jahren ein Fixtermin im Kalender. Auch heuer war der Andrang ungebrochen als am Donnerstag rund 2.000 Gäste aus 13 Ländern, die erstmals mit einer eigenen öbv-Kongressapp auf ihren Smartphones ausgestattet, ins Vienna International Center strömten, um einen der über 50 Vorträge zu hören, zu Netzwerken und sich im Rahmen einer Ausstellung mit rund 100 Ständen über Produktneuheiten zu informieren.

„Ich freue mich, dass sich der Baukongress in den fast 70 Jahren seines Bestehens zu einem der wichtigsten Bauevents im deutschsprachigen Raum entwickelt hat und heute als die wohl neutralste Plattform für alle am Bau Beteiligten fungiert“, erklärte deshalb Michael Pauser, der Geschäftsführer der öbv zu Beginn. Diese Behauptung stützen auch die Besucherzahlen: Während andere Großevents eine Hauptzielgruppe im Blick haben, besuchen den Baukongress Bauherren (24%) ebenso wie Baufirmen (30%). Abgesandte von Ingenieurbüros (17%) füllen die Hallen des Austria Center genauso wie jene von Zulieferfirmen (14%) und Universitäten sowie FHs (15%).

„Ich führe diese hohe Akzeptanz auch darauf zurück, dass wir uns als Österreichische Bautechnik Vereinigung allein dem Erarbeiten und Verbreiten des Letztstandes der Bautechnik und auch neuen digitalen Techniken für das Bauwesen widmen. Diesen Fokus aufs Inhaltliche wissen unsere Mitglieder und die Gäste des Baukongresses sehr zu schätzen“, versicherte der öbv-Vorstandsvorsitzende Peter Krammer.

Die Digitalisierung erreicht die Baustelle

Was Krammer damit konkret meint, zeigten auf dem diesjährigen Baukongress, eine eigens für den Kongress entwickelte öbv-Kongressapp und die Vorträge zum Building Information Modeling (BIM) in der erstmalig eigens abgehaltenen Vortragssession „Planen, Bauen und Betreiben mit BIM“ frei nach dem Motto der Plattform 4.0. Diese neue Technologie hat das Potenzial die Baubranche zu revolutionieren. Deshalb haben viele Akteure weltweit großes Interesse daran, die Standards dafür in ihrem Sinne zu definieren.

Die im Herbst erscheinende öbv-Richtlinie „BIM in der Praxis“ ist für die Umsetzung von BIM in der täglichen Praxis besonders wichtig, da sie vom entscheidenden Gremium, nämlich von Bauherrn, Ausführenden, Planer und Baustoffindustrie gemeinsam erarbeitet wird und damit die Akzeptanz nach außen garantiert ist, unterstrich der öbv-Vorstandsvorsitzende Peter Krammer in seinem Eröffnungsvortrag nochmals wie wichtig BIM für die öbv ist.

Die Premiere von buildingSMART Austria am 22.2.2018

 

Die von Gerald Groß moderierte Eröffnungsveranstaltung am 22. Februar in der WKÖ brachte neben einer Vorstellung von buildingSMART verschiedene Innovationsansätze zum Thema „Potenziale der Digitalisierung der Bauwirtschaft“, die in dieser Form in Österreich noch nicht gezeigt wurden. Nationale und internationale Referenten präsentierten Leitprojekte, eigene Erfahrungen und Forderungen aus den Bereichen Planen, Bauen und Betreiben.
Dem Impulsgespräch über Digitalisierung als Herausforderung folgte Prof. Gerald Goger (TU Wien) Ausführungen über die Potenziale der Digitalisierung im Bauwesen, basierend auf einer von der WKO/Geschäftsstelle Bau und BMVIT finanzierten Studie der TU Wien.
Dem Thema Stadtentwicklungsprojekte, Luxusimmobilien und leistbares Wohnen wurde der nächste Vortrag gewidmet. Ein besonderes Highlight kam mit dem Finalisten des deutschen Innovationspreises 2017 aus der Medizintechnik. Thema: Anatomie trifft Kino – Cinematic Rendering. Die Präsentation von Reinhard Poglitsch über innovative Betreiberformen leuchtete auch den Bereich BIG Data (Internet of Things) aus.

Weitere Informationen über buildingSMART Austria auf www.buildingsmart.co.at